Erfolgreiches Projekt am Fürstenberg-Gymnasium
Mit Engagement, Kreativität und Professionalität präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Fürstenberg-Gymnasiums Recke ihre Ergebnisse im Rahmen des Projekts „Fit im Präsentieren“ (FiP). Das vierwöchige Projekt bot die Möglichkeit, die persönliche Präsentationskompetenz weiterzuentwickeln, die als Schlüsselqualifikation für Schule, Studium und Beruf mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.
Initiiert und koordiniert wurde das Projekt von Christine Lampa-Pruisken. Nach detaillierter Planung durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus mehreren Lehrerinnen und Lehrern, konnte nun erstmals die Umsetzung erfolgen. Während des Projektzeitraumes wurden die Schülerinnen und Schüler durch ein Mentorenteam, welches sich aus Fachlehrkräften zusammensetzte, begleitet. Dabei stand von Anfang an das selbstständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt.
Angelehnt ist das Gesamtprojekt „Fit im Präsentieren“ des Fürstenberg-Gymnasiums an das Vorgehen und die Materialien von Jugend präsentiert. An mehreren Projekttagen in den letzten beiden Schuljahren wurden unterschiedliche Schwerpunkte im Hinblick auf die Präsentationskompetenz in den Blick genommen und gezielt geschult. Eine gelungene Präsentation vereint fundierte Sachkenntnis, adressatenorientierte Darstellung und eine überzeugende Performanz. Sich in diesen Punkten unter Beweis zu stellen, dazu bekamen die Schülerinnen und Schüler nun Gelegenheit.
Vier Wochen eigenverantwortliches Arbeiten und praxisnahes Lernen
Der Projektzeitraum erstreckte sich über vier Wochen mit jeweils vier Unterrichtsstunden pro Woche. In dieser Zeit arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von zwei bis vier Personen an selbst gewählten Themen mit Anbindung an die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Agenda 2030. Hierbei spielte die Beantwortung einer Leitfrage eine zentrale Rolle.
Während der Projektphase arbeiteten die Gruppen weitgehend selbstständig. Die Mentorinnen und Mentoren standen als Ansprechpartner zur Verfügung, gaben jedoch bewusst keine inhaltlichen Vorgaben. Diese klare Struktur stärkte Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein. Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten ermöglichten zusätzliche Einblicke. So wurde Theorie mit Praxis verbunden.
Der Präsentationsabend – ein besonderer Rahmen
Den Höhepunkt bildete der Präsentationsabend. Alle Klassen präsentierten ihre Ergebnisse vor Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern, Lehrkräften und weiteren Gästen. Der strukturierte Ablauf, die Moderation und die feierliche Atmosphäre verliehen dem Projekt einen angemessenen Rahmen.
Viele Jugendliche empfanden es als wertvolle Erfahrung, vor einer größeren Gruppe zu sprechen und nicht nur vor der eigenen Klasse. Die Anwesenheit der Eltern wurde als besondere Anerkennung der geleisteten Arbeit wahrgenommen.
Die Bewertung der einzelnen Gruppenvorträge erfolgte durch eine Jury, bestehend aus je einem Schülervertreter, einem Elternvertreter und einem Lehrervertreter. Grundlage war ein detaillierter Bewertungsbogen mit den Bereichen Adressatenorientierung, Sachkenntnis und Darstellungsvermögen.
Positiver Gesamteindruck und nachhaltige Wirkung
Besonders positiv bewerteten viele Schülerinnen und Schüler:
die freie Gruppenwahl,
die freie Themenwahl,
die flexible Nutzung der Projektstunden („gut, dass man sich frei einteilen konnte, wann man was macht“),
sowie die Tatsache, dass das Projekt während der Unterrichtszeit stattfand und keine zusätzliche Arbeit am Nachmittag bedeutete.
Die zur Verfügung stehende Zeit wurde als ausreichend und sinnvoll strukturiert erlebt. Viele berichteten, dass sie dadurch intensiver und konzentrierter arbeiten konnten. Neben fachlichem Wissen wurden insbesondere Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit und rhetorische Kompetenzen gestärkt.
„Fit im Präsentieren“ ist damit weit mehr als ein Projekt der Jahrgangsstufe 10: Es ist ein Lernformat, das Verantwortung überträgt, Motivation weckt und junge Menschen ermutigt, ihre Gedanken klar, fundiert und überzeugend zu vertreten.
Impressionen:

