Plattdeutsch am Fürstenberg-Gymnasium
Recke. Mit viel Herzblut, Humor und Sprachgefühl haben Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg-Gymnasium beim plattdeutschen Lesewettbewerb gezeigt, dass die regionale Mundart alles andere als angestaubt ist. Insgesamt 14 Kinder aus den Klassen 5 bis 7 nahmen an dem Wettbewerb teil.
Vor einer sechsköpfigen Jury lasen die Teilnehmenden ihre plattdeutschen Texte. Bewertet wurden unter anderem Lesefluss, Tempo, Betonung, Aussprache sowie der sichere Umgang mit den sprachlichen Besonderheiten. Die Jury war sich einig: Die Entscheidung fiel ausgesprochen schwer, da alle sehr überzeugende Leistungen zeigten.
Den ersten Platz belegte Janna Kempe (Klasse 7a3) aus Neuenkirchen mit dem Text „Old Joe“ von Rudolf Averbeck. Platz zwei ging an Lias Steingröver (7a1) aus Hopsten, der mit „Könnt Apen singen?“ begeisterte. Dritte wurde Sarah Westhof (5a2) aus Neuenkirchen mit dem Text „Wenn ik helpen schall“ von Elke Woltering.
Die feierliche Siegerehrung übernahm Dr. Josef Goecke vom Heimatverein Recke, der die Veranstaltung mit einer kurzen plattdeutschen Erzählung abrundete. Die drei Erstplatzierten erhielten Urkunden und eine kleine Geldprämie, alle Teilnehmenden zudem Erinnerungsurkunden, Lesezeichen und eine Schokolade mit plattdeutschem Spruch.
Organisiert wurde der Wettbewerb erstmals von Petra Thole, nachdem zuvor Dr. Peter Hawig dafür verantwortlich gewesen war.

