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    Ein „Quickfire“ mit dem Landtagsabgeordneten

    Frank Sundermann besucht Sowi-Leistungskurse am Fürstenberg-Gymnasium:
    Wirtschaft, Rente, Wehrdienst
    Recke. Pizza oder Pasta? Schützenfest oder Karneval? Verbrenner oder Elektro? Bei
    einem „Quickfire“-Schlagabtausch fühlten die rund 35 Schülerinnen und Schüler der
    Sowi-Leistungskurse Q1 des Fürstenberg-Gymnasiums dem Landtagsabgeordneten
    für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD), mal richtig auf den Zahn.
    Neben Fragen zu seinem persönlichen Werdegang und Weg in die Berufspolitik
    hatten die Schülerinnen und Schüler auch viele Inhaltliche Frage zur Zukunft der
    Rente, der Bildungsgerechtigkeit, Wirtschaft, finanziellen Entlastung von jungen
    Menschen, Social-Media-Verbot und Zukunft der SPD.
    Sundermann antwortete 90 Minuten lang offen auf die gut vorbereiteten Fragen und
    freute sich über das große Interesse und die gute inhaltliche Vorbereitung der
    Oberstufenschülerinnen und -schüler: „Plattformen wie Meta und TikTok folgen den
    Algorithmen von Milliardären und den Marktinteressen großer Kapitalisten. Weil sie
    mit ihren Algorithmen Geschäfte machen, halte ich sie für sehr gefährlich. Da
    brauchen wir nicht nur für Jugendliche dringend mehr Schutz, sondern auch für uns
    Erwachsene europäische Alternativen. Social Media ist quasi der Volksempfänger
    2.0, und bislang gibt es dort keinerlei Regeln und Gesetze, wie wir sie ja auch im
    öffentlichen Leben haben“, sagt Sundermann.
    Ein freiwilliges Jahr – ob bei der Bundeswehr oder in einer sozialen Ein-richtung –
    halte Sundermann für sinnvoll, bei der Rente müsse auch die betriebliche
    Altersvorsorge gestärkt und attraktiver für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden
    und um die Wohnkosten für Studierende und Auszubildende zu senken, müsse es
    mehr Wohnungen geben, also mehr gebaut werden. Sundermann: „Das kollidiert
    natürlich mit dem Problem der Flächenversiegelung und den Interessen von den
    Menschen, in deren unmittelbarer Nähe gebaut werde. Es gibt aber mittler-weile
    auch sehr gute Projekte zum Azubiwohnen, das müssen wir weiter voranbringen.“
    Schließlich sprachen die Schülerinnen und Schüler mit Sundermann noch darüber,
    wie E-Autos günstiger werden können, ob er eine Politik-verdrossenheit spüre und –
    ganz aktuell – über die Problematik mit der Finanzierung des Rettungsdienstes im
    Kreis Steinfurt. „Eine Botschaft ist dabei ganz wichtig: Ruft bitte den
    Rettungsdienst!“, appellierte Sundermann eindringlich.

    Furstenberg Gymnasium 3 Gross

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