FÜRSTENBERG-GYMNASIUM
Eine Schule in bischöflicher Trägerschaft

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 Ein Mord kommt selten allein 
Ein spannender Kriminalfall, skurrile Charaktere und eine ordentliche Portion Humor: Die Theater-AG des Fürstenberg-Gymnasiums begeisterte am vergangenen Wochenende das Publikum mit ihrer selbst geschriebenen Inszenierung von „Ein Mord kommt selten allein“. Die Schülerinnen und Schüler zeigten eine mitreißende Vorstellung, die auch viele Lachsalven bescherte.
Das Stück beginnt dramatisch: Bruno Braun, verkörpert von Nils Overberg, wird vor einem großen Anwesen ermordet. Die mysteriöse Dalia Unkraut (Lynn Rechtien) flüchtet unbemerkt, während die schrille Putzfrau Magdalena Schäfer (Leo Reiering) die Leiche entdeckt und mit lautem Geschrei die Ermittlungen in Gang setzt. Von da an entwickelt sich ein temporeiches Kriminalstück voller Verdächtigungen, Verwirrungen und humorvoller Wendungen.
Die Polizei in Form der teils ungeduldigen, teils analytischen Ermittler Siegfried Christoph Albrecht (Noah Schmitz) und Rosalinde Katzenwadel (Larissa Steinhaus) nimmt ihre Arbeit auf. Unterstützt von den eifrigen, aber oft tollpatschigen Kollegen Susanne Hatrecht (Alida Goecke), Laura Unrecht (Celina Kock) und Max Dissen (Lias Ahrens) nehmen sie die Ermittlungen auf – mit unterschiedlich professionellen Methoden, während Justus Kollenberg als übereifriger Polizeifotograf seine Runden dreht.
Neben der Polizei gerät die wohlhabende Familie Zimmermann in den Fokus. Hausherr Friedrich Zimmermann (Lea Strodmeyer), seine Instagram-obsessive Tochter Chantal (Marie Feldhaus) und die geheimnisvolle Adoptivtochter Emma (Jana Kelm) scheinen mehr zu wissen, als sie zugeben wollen. Auch das skurrile Personal des Hauses – von der überdramatischen Putzfrau über das neugierige Hausmädchen bis hin zum ominösen Butler – trägt seinen Teil zur Verwirrung bei. Obendrein versucht Staatsanwältin Helena Harrisson (Ronja Piepmeyer) energisch vieles zu vertuschen und schreckt vor nichts zurück.
Mit viel Spielfreude und sicherem Gespür für Timing präsentierte das junge Ensemble eine unterhaltsame Mischung aus Krimi, Slapstick und Gesellschaftssatire. Regie führte Theaterpädagoge Markus Hesse, der das Stück mit den Schülern inszenierte und das Bühnenbild gestaltete. Das Technik-Team unter Leitung von Peter Richter sorgte für passgenaue Ton- und Lichteffekte.
Am Ende wurde das Rätsel gelöst – doch natürlich nicht, ohne dass noch einige überraschende Wendungen für Aufsehen sorgten. Die Theater-AG erntete lang anhaltenden Applaus und begeisterte mit ihrer gelungenen Aufführung.
In weiteren Rollen: Anneke von Ohr, Emilia Kock, Ann Sophie Hotopp, Hanna Bruns, Sophie Kelm, Simon Schmitz, Leonie Neuhaus, Kira Dhalia Schrul sowie die Schulhausmeister Ludger Blankemeyer und Leo Becke.

Bildunterschrift: Ein Mord ist geschehen! In dieser spannenden Theaterszene des Stücks „Ein Mord kommt selten allein“ versammeln sich Verdächtige, Ermittler und Zeugen um das Opfer – voller Dramatik, Geheimnisse und überraschender Wendungen.

Fotos: Marlon Haeberle (Medienwerkstatt), Johannes Leigers

Erstveröffentlichung am 10.03.2025 in der Ibbenbürener Volkszeitung

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